Psychotherapeutische Praxisgemeinschaft Eppingen
Psychotherapeutische Praxisgemeinschaft Eppingen

Psychotherapie

Psychotherapie bedeutet die Behandlung von Störungen, Krankheiten und Leidenszuständen mit psychologischen Mitteln (wie strukturierte Gespräche und praktische Übungen, ohne Medikamente und chirurgische Methoden). Es geht dabei um die gezielte Auseinandersetzung mit dem Denken, Fühlen und Verhalten.
Unser Denken, Fühlen und Verhalten kann auf vielfältige Weise beeinträchtigt sein. So können beispielsweise ungünstige Lernmodelle in der Kindheit uns im Erwachsenenalter stören, in dem wir zu ängstlich, zu perfekt, zu pessimistisch u.v.m. auf die Welt zugehen. Oder traumatische Erlebnisse wie Unfälle, Naturkatastrophen oder Gewalt lassen uns nicht mehr los. Oder wir haben Probleme mit kritischen Lebensereignissen, wie z.B. Heirat, Berufsbeginn, Kinder oder Rente, weil wir nicht über die entsprechenden Bewältigungskompetenzen verfügen. Aber auch die Wechselwirkung mit unserem Körper können Probleme bringen. So leiden einige Frauen in der Woche vor ihren Tagen unter Unruhe, Aggressivität, Depressivität u.a. (Prämenstruelles Syndrom). Oder Schilddrüsendysfunktionen wirken auf unser Befinden. Oder umgekehrt, unser Stress und die psychische Anspannung verstärkt unsere Rückenschmerzen. Oder plötzliche körperliche Genesung aufgrund psychischer Einflüsse. Und vieles, vieles mehr....

Die Daten des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München ergaben 2000, dass 32% der erwachsenen Bevölkerung unter psychischen Krankheiten leiden. Dies entspricht einer Zahl von 16 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Von diesen würden aber lediglich 36% behandelt. Bei Kinder und Jugendlichen liegt eine Prävalenz von 18% und eine Behandlungsquote von 17% vor. Die häufigsten Erkrankungen sind Angsterkrankungen (15%), Depressionen u.a. affektiven Erkrankungen (12%) und somatoforme Störungen (11%), d.h. körperliche Beschwerden mit psychogener Verursachung.

 

Mit Psychotherapie kann man erfolgreich psychische Erkrankungen behandeln. Die Wirksamkeit von Psychotherapie ist gut belegt. In 76% der ausgewerteten Untersuchungen (54 Studien mit 13.000 Patienten) habe sich gezeigt, dass die Psychotherapie medikamentösen Strategien überlegen war oder zumindest einen deutlichen Zusatznutzen brachte (Margraf, Universität Basel, 2008).

Psychotherapie kann auch, wie bei medikamentösen Behandlungen, Nebenwirkungen haben. In der Psychotherapie arbeiten wir gemeinsam an den auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen der Probleme. Die Besprechung dieser Inhalte ist häufig belastend. Es ist darum durchaus möglich, dass es dem Pat. zeitweise schlechter geht. Auch können Veränderungen in die Familie hinein wirken. Dies ist häufig eine Chance für alle, die Lebenssituation zu verbessern. Es kann hierbei aber auch zu Spannungen kommen.

Keine Verbesserungen oder gar Verschlechterungen durch Psycho­therapie sind selten. Hierfür sind dann i.d.R. die mangelnde Qualifikation des Psychotherapeuten und/oder eine schlechte, nicht-offene therapeutische Beziehung verantwortlich. Wichtig ist, dass Sie das Gefühl haben, uns vertrauen und offen reden zu können.

 

Ob Erwachsene, Kinder oder Jugendliche: Wir möchten Ihnen dabei behilflich sein, die Probleme zu überwinden und neue Wege zu finden.

 

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